F10111 Alexander von Humboldt und der Klimawandel - Mythen und Fakten

Beginn Mi., 23.10.2019, 18:45 - 20:30 Uhr
Kursgebühr entgeltfrei
Dauer 1 VA
Kursleitung

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Hat Alexander von Humboldt vor den dramatischen Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels gewarnt? Ausgehend von dieser Frage befasst sich der Vortrag mit seinen Klimastudien und zeigt dabei, welch große Wirkung diese in einigen Ländern der Welt hatten. Zahlreiche Aufforstungsmaßnahmen wurden im 19. Jahrhundert durch Humboldts Studien angeregt. Humboldt hat zudem wohl als erster - die klimaverändernde Wirkung von "großen Dampf- und Gasmassen an den Mittelpunkten der Industrie" erkannt und außerdem im 3. Band des Kosmos auch den Treibhauseffekt beschrieben. Die enorme Bedrohung des stetig zunehmenden anthropogenen Klimawandels konnte er damals allerdings nicht ahnen. Seine und auch die Erkenntnisse der anderen Klimaforscher des 19. Jhds. gerieten Anfang des 20. Jhds. in Vergessenheit. Der gerissene Rezeptionsfaden wurde erst mit der Umweltbewegung in den 1970er Jahren wieder aufgenommen und Alexander von Humboldt als Klimaforscher und "erster Ökologe" neu bewertet.

Referent; Dr. Frank Holl, Historiker und Ausstellungskurator, ehem. Leiter der Münchner Wissenschaftstage, München

Die Veranstaltungen "vhs.Universität" finden live im Internet in einem virtuellen Seminarraum statt. Sie nehmen in der VHS im realen Seminarraum teil.




Kursort

Raum: C3-1-06

Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde

Termine

Datum
23.10.2019
Uhrzeit
18:45 - 20:15 Uhr
Ort
Am Nuthefließ 2, Luckenwalde, Kreishaus, Am Nuthefließ 2, Raum: C3-1-06