Kultur und Kunst / Kursdetails

E10103 100 Jahre Frauenwahlrecht - Das Ende der Kostümierung! Frauenmode als Seismograph gesellschaftlicher Veränderungsprozesse

Beginn Mi., 22.05.2019, 18:45 - 20:15 Uhr
Kursgebühr entgeltfrei
Dauer 1 VA
Kursleitung

Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar.

Bemerkungen Einen PC mit Internetverbindung sowie Lautsprecher.
Die Zugangsdaten erhalten Sie von der VHS

Mit dem Ausstieg aus dem Korsett und dem Abschneiden der Zöpfe befreiten sich Frauen vom Modediktat des Kaiserreichs und gewannen die physische Bewegungsfreiheit, die von vielen als wesentliche Grundvoraussetzung für die Emanzipation angesehen wurde. In der erhitzen Debatte um das Frauenwahlrecht führten Männer, aber auch Frauen, die Mode als Be-leg dafür ins Feld, dass Frauen das Wahlrecht unbedingt abzusprechen sei. Doch das Rad ließ sich weder in der Mode noch im gesellschaftlichen Modernisierungsprozess zurückdrehen. Ein Blick auf die tiefgreifende Veränderung des Kleidungsstils in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zeigt anhand historischer Kleidungs- und Wäschestücke, wie sich Frauen die neuen Freiheiten ganz offensichtlich auf den Leib schneidern ließen.

Referentin: Kerstin Hopfensitz M.A., Stuttgart, Hochschule Pforzheim und Miedermuseum Heubach

Die Veranstaltungen "vhs.Universität" finden live im Internet in einem virtuellen Seminarraum statt. Sie können sich anmelden und zu Hause teilnehmen oder Sie nehmen in der VHS im realen Seminarraum teil.




Kursort

Raum: C3-1-06

Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde

Termine

Datum
22.05.2019
Uhrzeit
18:45 - 20:15 Uhr
Ort
Am Nuthefließ 2, Luckenwalde, Kreishaus, Am Nuthefließ 2, Raum: C3-1-06