Deutsch für Flüchtlinge

Wer wird gefördert?

An den Deutschkursen können Flüchtlinge teilnehmen (Asylsuchende sowie Geduldete), die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen und noch keinen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs gemäß § 43 ff Aufenthaltsgesetz haben. Dabei handelt es sich um Personen mit Aufenthaltsgestattung nach § 55 Asylverfahrensgesetz, Personen mit einer Duldung nach § 60 a Aufenthaltsgesetz, Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1, sowie § 25 Absatz 5 Aufenthaltsgesetz, wenn die Aussetzung der Abschiebung noch keine 18 Monate zurückliegt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Personal- und Sachausgaben der o. g. Maßnahmeträger für die Organisation, Koordination und finanzielle Umsetzung von Deutschkursen für Flüchtlinge. Sie erhalten die Berechtigung, Deutschkurse für Flüchtlinge gemeinsam mit zertifizierten Integrationskursträgern in ihrem jeweiligen Fördergebiet umzusetzen.

Die Deutschkurse bestehen aus bis zu 600 Stunden, die in 6 Modulen von jeweils 100 Stunden besucht werden können. Der Sprachkurs wird in der Regel als ganztägiger Unterricht angeboten. Die Deutschkurse vermitteln den Teilnehmenden Sprachkompetenzen in den Fertigkeiten Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen auf den Stufen A2 bis B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Gefördert durch Mittel des Land Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) und dem ESF


Jenny Manzek
Fachbereichsleitung Integration

03371 608-3145
E-Mail

Oliver Möbius
Sachbearbeiter
Fachbereich Integration

03371 608-3146
E-Mail