Zentralasien zählt zu den geschichtlich und kulturell vielfältigsten Regionen der Welt. Der Vortrag bietet eine verständliche Einführung in die historischen Entwicklungen von der Seidenstraße über die Zeit des russischen Reiches und der Sowjetunion bis hin zu den politischen und wirtschaftlichen Veränderungen seit 1991.
Im Mittelpunkt stehen Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan sowie ihre autonomen Regionen. Ergänzt wird der Vortrag durch historische Museumsfotografien und aktuelle Aufnahmen, die einen anschaulichen Eindruck von Landschaften, Städten und Alltagskultur vermitteln. Besonderes Augenmerk gilt dabei den usbekischen Städten Samarkand, Buchara, Chiwa, Urgentsch und Teilen Taschkents.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ferghanatal, einer abgelegenen und zugleich strategisch bedeutsamen Region an der tadschikisch-kirgisischen Grenze. Das Tal steht exemplarisch für die komplexen Grenzziehungen der Sowjetzeit, die bis heute zu Spannungen führen. Dabei geht es um Wasserressourcen, Grenzverläufe, Verkehrswege und sicherheitspolitische Fragen, die die Region bis heute prägen.
Neben historischen Hintergründen werden auch aktuelle politische Entwicklungen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Veränderungen erläutert. Traditionen, Handwerk, Religionen und Anekdoten aus der Region runden das Bild ab.
Der Kurs richtet sich an alle, die einen fundierten Überblick über Zentralasien gewinnen möchten. Unabhängige Reise- und Buchempfehlungen bieten zudem Anregungen für eine eigene Beschäftigung mit der Region.
