Was ist Bildungsfreistellung/Bildungszeit?

Seit dem 1. Januar 1996 können sich die Beschäftigten im Land Brandenburg für Weiterbildungsveranstaltungen freistellen lassen. Das Land Brandenburg hat diesen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung verfassungsmäßig garantiert und gesetzlich abgesichert. Das heißt: Sie können innerhalb von 2 Kalenderjahren 10 Arbeitstage für die eigene Weiterbildung nutzen.
Die Freistellung verschafft berufstätigen Erwachsenen die Möglichkeit, durch eine Bildungsveranstaltung ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern sowie neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu treffen Berufstätige eine Auswahl aus dem vielfältigen Themenangebot der beruflichen, kulturellen und politischen Weiterbildung, die nach dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz anerkannt sind. Bezahlte Bildungsfreistellung erlaubt eine intensive Weiterbildung ohne Einbußen an Zeit und Arbeitslohn.
Warum Bildungsfreistellung/Bildungszeit?
Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Die zunehmende gesellschaftliche Komplexität, die wachsende Notwendigkeit, global zu denken, stellen jeden Einzelnen immer wieder vor neue Anforderungen. Weiterbildung kann dabei wirkungsvoll unterstützen, gibt Anstöße zu veränderten Sichtweisen, ermutigt Neues auszuprobieren und selbständig zu handeln.
Wer sich weiterbildet, der erwirbt vielfältige Kompetenzen und entwickelt sich als Persönlichkeit weiter. In diesem Sinne ist Weiterbildung eine produktive Investition: für jeden Einzelnen, für die Gesellschaft und für die Wirtschaft.
Wer hat Anspruch auf Bildungsfreistellung/Bildungszeit?
Einen Rechtsanspruch haben Beschäftigte, deren Arbeitsstätte im Land Brandenburg liegt. Der Anspruch auf bezahlte Freistellung besteht unabhängig davon, ob ganz- oder halbtags gearbeitet wird. Bildungsfreistellung kann aber erst nach 6-monatigem Bestehen des Beschäftigungsverhältnisses in Anspruch genommen werden.
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Im Dialog bleiben: Professionelle Gesprächsführung bei Konflikten / Bildungszeit
Gespräche eröffnen neue Perspektiven und ermöglichen den Austausch mit anderen Menschen über Gewohnheiten, Meinungen, Werte und Ziele. Doch was geschieht, wenn Wertschätzung verloren geht und Gesprächspartner grundlegend verschieden denken? Gespräche geraten ins Stocken, Emotionen nehmen zu und nicht selten entwickeln sich Konflikte oder persönliche Angriffe.
In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, was Eskalationen im Gespräch begünstigt und wie sie frühzeitig erkannt und vermieden werden können. Sie lernen, auch in angespannten Situationen professionell, souverän und handlungsfähig zu bleiben.
Anhand praxisnaher Impulse und eigener Beispiele trainieren Sie eine wirkungsvolle Gesprächsführung und entwickeln Strategien, um aus eskalierenden Situationen wieder herauszufinden. Ziel ist es, den Dialog aufrechtzuerhalten, Missverständnisse zu klären und die eigenen Anliegen konstruktiv zu vertreten – selbst bei gegensätzlichen Positionen.
Hinweis:
Eine Bildungsfreistellung bitte mindestens sechs Wochen vor Kursbeginn beim Arbeitgeber beantragt werden.
| Kursnummer | MH50627 |
| Beginn | Mi., 04.11.2026, um 09:00 Uhr |
| Ende | Do., 05.11.2026, 16:00 Uhr |
| Dauer | 2 Termine |
| Kursort | Ludwigsfelde, VHS Lernort, Potsdamer Str. 109 a, Seminarraum 6 |
| Kursleitung |
Ilse Ryczewski
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| Entgelt | 136,20 € |
(Bildungsfreistellung)Kurstermine 2
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Mittwoch • 04.11.2026 • 09:00 - 16:00 Uhr | Ludwigsfelde, VHS Lernort, SR6 |
| 2 | Donnerstag • 05.11.2026 • 09:00 - 16:00 Uhr | Ludwigsfelde, VHS Lernort, SR6 |